Chorleiterin

 
 
 
Werdegang von Frau Bánrévy
Ágnes Bánrévy wurde im ungarischen Pecs geboren. Nach Studien in Ungarn absolvierte sie ein Aufbaustudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Sie wirkt als Oboenlehrerin an Musikschulen und bei Musikvereinen. Zudem ist sie als Musiklehrerin in der musikalischen Erziehung von Kleinkinder aktiv. Sie ist freiberufliche Oboistin mit Schwerpunkt Barock und Klassik im kirchenmusikalischen Bereich. Mitgewirkt hat sie bei CD-Aufnahmen mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Motettenchor Pforzheim.
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Autor: Hubert Göppert
Artikel vom 10.05.2008
 
»Die Sänger sind sehr motiviert«
Leiterin Ágnes Bánrévy erzählt, was sie mit der Chorgemeinschaft Hofweier/Niederschopfheim plant
Die Kirchenchorgemeinschaft Hofweier/Niederschopfheim hat seit kurzem eine neue Chorleiterin. Unsere Zeitung
sprach mit der gebürtigen Ungarin und heutigen Wahl-Ohlsbacherin Ágnes Bánrévy über ihre neue Aufgabe mit dem
Hohberger Chor. Und über das Problem der Überalterung.
© Wie ist die Chemie zwischen Ihnen und der Chorgemeinschaft Hofweier/Niederschopfheim?
Ágnes Bánrévy: Als ich die Leitung der Chorgemeinschaft Hofweier/Niederschopfheim übernommen habe, konnte ich
eine Gruppe von ganz lieben und netten Menschen kennenlernen. Ich habe den Eindruck, dass der Chor mich als
Leiterin unterstützt und gerne an den Proben teilnimmt.

© Wo sehen Sie die Stärken, wo die Schwächen der Chorgemeinschaft?
Bánrévy: Die Chorsänger sind sehr motiviert und engagiert, so sehe ich gute Chancen für eine positive Entwicklung. In
jeder Stimme gibt es gute und sichere Sänger. Das Durchschnittsalter der Sänger ist für einen Chor jedoch ziemlich
hoch – es fehlen uns die jungen Stimmen.
© Haben Sie Ideen, wie die Überalterung des Chores zu überwinden ist?
Bánrévy: Wir sind dabei, Möglichkeiten zu finden, neue Mitglieder für den Chor zu gewinnen. Vielleicht gelingt es durch
persönliche Kontakte, Leute zu erreichen, die gerne mit uns singen würden. Wir sollten verstärkt auch die neu
Zugezogenen ansprechen.
© Wie stellen Sie sich die Entwicklung bei der Chorgemeinschaft vor?
Bánrévy: Die Messlatte möchte ich nicht zu hoch setzen, um jedem die Möglichkeit zu geben mitzumachen, solange es
gefällt.
© Planen Sie Konzerte und wenn ja, welche?
Bánrévy: Bevor wir in die Konzertplanung gehen, müssen Chor und Chorleiterin noch zusammenwachsen. Das ist im
Moment die wichtigste Aufgabe. Wir singen erst einmal öffentlich an Fronleichnam und am Pfarrfest in
Niederschopfheim. Nach den Sommerferien haben wir vor, eine Messe von Mozart innerhalb des Gottesdienstes am St.
Gallus-Fest in Hofweier aufzuführen. Dann sehen wir weiter.