Der erste Bau der Heilig-Kreuz-Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er wurde beim Stadtbrand von 1689 bis auf die Grundmauern zerstört. Auf den alten Grundmauern wurde die heutige Kirche unter den Einflüssen der Vorarlberger Bauschule (Franz Beer, 1660 - 1726, und Leonhard Albrecht, 1671 - 1734) errichtet. Die Kirche hat einen dominierenden dreistöckigen Turm. Das Langhaus ist durch Pfeilerreihen in drei Schiffe geteilt. Der gotische Chor zeigt noch alte Mauern. Der Hochaltar wurde 1740 von Franz Lichtenauer geschaffen.
Der linke Seitenchor, das Josefs-Chörlein, beherbergt ein Renaissance-Kruzifix aus dem Jahre 1521. Der Ölberg, ein Nischenbau in Form einer gotischen Kapelle, entstand 1524. Von rechts nach links sieht man die Jünger Petrus, Johannes und Jakobus, dahinter den betenden Heiland. Vor dem Hintergrund einer zeitgenössisch dargestellten Stadt nahen die Häscher.

Beide wurden vom Furtwanger Künstler Wolfgang Eckert geschaffen.
Der Altar beherbergt in seinem Inneren ein liegendes Kreuz, das aus Zedernholz aus Palästina gefertigt wurde. Pfarrer Bürkle hat dazu persönlich das Holz in Bethlehem gekauft und nach Deutschland verschicken lassen.


