Die Josefskirche in Hildboltsweier entstand unmittelbar vor Beginn des sich abzeichnenden 2. Weltkrieges. Grundsteinlegung war am 18. Februar 1939, Weihe am 22. Oktober 1939, jeweils durch Dekan August Lipp, Hl. Kreuz. In kluger Vorausschau erhielt die Kirche unter dem Altarraum einen Luftschutzbunker mit Notausstieg für 25 Personen, wo die Gottesdienste während des Krieges öfters stattfanden. Im ursprünglichen Zustand fanden in der Josefskirche 250 Personen Platz. Nach etlichen, in Eigenregie der Gläubigen durchgeführten Renovationen, harrt das schlichte Kirchlein und Wahrzeichen Hildboltsweiers seiner künftigen Verwendung als Sommerkirche. Erhard Krumbein

