Die Hl. Geist-Kirche wurde im Jahre 1971 für die damalige Pfarrkuratie St. Josef gebaut, zu der die Stadtteile Albersbösch, Hildboltsweier und Uffhofen gehörten.
Die Gemeinde zählte rund 5.000 Katholiken und hatte als Gotteshaus nur die kleine St. Josefskirche in Hildboltsweier.
Die neue Kirche wurde von dem Architekten Rainer Disse aus Karlsruhe geplant, der vor allem durch die Feldbergkirche bekannt geworden war.
Die Kirche wurde konzipiert im Geist der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils: Im Mittelpunkt stehen der Altar, der Ambo und das Taufbecken. Um eine möglichst aktive Teilnahme der Gemeinde an der Liturgie zu ermöglichen, sind die fünf Bankblöcke mit 420 Plätzen halbkreisförmig um die Altarinsel gruppiert. Auch die Orgel und der Platz für den Chor sind auf derselben Ebene. Die sogenannte Werktagskapelle ist für Gruppen- und Meditationsgottesdienste bestimmt und kann bei Bedarf dem großen Kirchenraum zugeschaltet werden.
Am 15. Juli 1973 wurde die Kirche durch Weihbischof Karl Gnädinger geweiht. Gleichzeitig wurde die bisherige Pfarrkuratie zur selbständigen Pfarrei Heilig Geist erhoben.
Der Name der Kirche wurde bewusst in Beziehung zu den schon bestehenden Offenburger Kirchen Hl. Kreuz und Dreifaltigkeit, Erlöser- und Auferstehungskirche gewählt. Die Urkunde beim Grundstein trägt als Leitwort der Gemeinde die Worte des Apostels Paulus: „Wenn wir durch den Geist Leben haben, wollen wir auch im Geist unser Leben führen. Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Milde, Enthaltsamkeit.“ (Gal 5, 22.24) Gerhard Arnold, Pfr. i.R., 29 Jahre Pfarrer der Hl.-Geist-Gemeinde. Erhard Krumbein, 15. Dezember 2014