Mit den folgenden Ausführungen wollen wir Ihnen als Besucherinnen und Besucher unserer Kirche eine kleine Hilfe an die Hand geben, damit Sie sich den Kirchenraum ein wenig erschließen können. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zu dieser persönlichen Entdeckungsreise und vielleicht auch zu einem Moment der Stille oder des persönlichen Gebets.
Stadtkirche St. Marien

Die Geschichte des Klosters und auch der Stadt Gengenbach begann um 725. Damals gründeten der Hl. Pirmin und seine Begleiter an dieser Stelle ein Benediktinerkloster. Unterstützt wurden sie dabei vom fränkischen Herzog Ruthard, der entsprechende Grundstücke zur Verfügung stellte. Über 1000 Jahre prägten die Mönche mit ihrer Präsenz die Stadt und das ganze Umfeld, bis im Jahre 1807 im Rahmen der Säkularisation die Abtei aufgelöst wurde.
Als Vorlage für den Bau der Gengenbacher Benediktinerabtei diente der Sankt-Gallener-Klosterplan vom Anfang des 9. Jahrhunderts. Das Baujahr der heutigen Stadtkirche und früheren Abteikirche geht wohl auf die erste Hälfte des 12. Jahr-hunderts zurück. Die Formensprache an der westlichen Außenfassade erinnert auf ihre Weise an die langjährige Geschichte der Kirche bzw. ihres romanischen Ursprungs und an einzelne Umbaumaßnahmen.
Über viele Generationen hinweg wurden immer wieder, dem jeweiligen Zeit-geschmack entsprechend, bauliche Veränderungen an diesem Gotteshaus vor-genommen. 1505 wurde auf der Nordseite der Kirche das kunsthistorisch bedeutende „Frauenchörlein“, ein Produkt der Spätgotik, errichtet. Das darin befindliche „Heilige Grab“ ist das älteste erhaltene Kunstwerk der Kirche. Als symmetrischer Ausgleich kam 1694 auf der gegenüberliegenden Seite das „Josefschörle“ mit dem barocken Altarfresko von 1786 hinzu.
Nach den Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg kam es im Jahre 1689 zu einem großen Stadtbrand, bei dem auch ein Großteil der Abteikirche zerstört wurde. Diese wurde in den Jahren 1690 bis 1722 durch den Vorarlberger Baumeister Franz Beer wieder aufgebaut. Dabei erhielt sie einen barocken Innenausbau und den neuen Kirchturm, der 1716 fertiggestellt wurde.
Der am Ende des 19. Jahrhunderts stark ausgeprägten Historismus führte in den Jahren 1893 bis 1906 zur neoromanischen Umgestaltung des Innenraums der Kirche. Hinzu kam eine von Carl Philipp Schilling durchgeführte Ausmalung der Kirche im klassizistischen Stil bzw. im Stil der Nazarener
Als Vorlage für den Bau der Gengenbacher Benediktinerabtei diente der Sankt-Gallener-Klosterplan vom Anfang des 9. Jahrhunderts. Das Baujahr der heutigen Stadtkirche und früheren Abteikirche geht wohl auf die erste Hälfte des 12. Jahr-hunderts zurück. Die Formensprache an der westlichen Außenfassade erinnert auf ihre Weise an die langjährige Geschichte der Kirche bzw. ihres romanischen Ursprungs und an einzelne Umbaumaßnahmen.
Über viele Generationen hinweg wurden immer wieder, dem jeweiligen Zeit-geschmack entsprechend, bauliche Veränderungen an diesem Gotteshaus vor-genommen. 1505 wurde auf der Nordseite der Kirche das kunsthistorisch bedeutende „Frauenchörlein“, ein Produkt der Spätgotik, errichtet. Das darin befindliche „Heilige Grab“ ist das älteste erhaltene Kunstwerk der Kirche. Als symmetrischer Ausgleich kam 1694 auf der gegenüberliegenden Seite das „Josefschörle“ mit dem barocken Altarfresko von 1786 hinzu.
Nach den Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg kam es im Jahre 1689 zu einem großen Stadtbrand, bei dem auch ein Großteil der Abteikirche zerstört wurde. Diese wurde in den Jahren 1690 bis 1722 durch den Vorarlberger Baumeister Franz Beer wieder aufgebaut. Dabei erhielt sie einen barocken Innenausbau und den neuen Kirchturm, der 1716 fertiggestellt wurde.
Der am Ende des 19. Jahrhunderts stark ausgeprägten Historismus führte in den Jahren 1893 bis 1906 zur neoromanischen Umgestaltung des Innenraums der Kirche. Hinzu kam eine von Carl Philipp Schilling durchgeführte Ausmalung der Kirche im klassizistischen Stil bzw. im Stil der Nazarener
Adresse
Stadtkirche St. Marien
Klosterstraße 18
77723 Gengenbach
Klosterstraße 18
77723 Gengenbach