Offenburg. Die Kirchengemeinde heißt den neuen Bezirkskantor Christoph Blamberg im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche Heilig Kreuz willkommen.
Am Sonntag, 1. März, beginnt Christoph Blamberg seine neue Aufgabe als Bezirkskantor in der Kirchengemeinde Mittlere Ortenau und darüber hinaus. Er wird noch am selben Tag im Rahmen einer Eucharistiefeier in der Heilig-Kreuz-Kirche in Offenburg vorgestellt. Beginn ist um 10.45 Uhr.
Christoph Blamberg stammt ursprünglich aus der Nähe von Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Er studierte Kirchenmusik in Halle (Saale) und zuletzt in Lübeck. Von dort aus wird er nun in die Ortenau ziehen.
Der 25-Jährige trägt die kirchenmusikalische Gesamtverantwortung in großen Teilen der Ortenau. Weitere Aufgaben sind unter anderem …
➡️ die Unterstützung der ehrenamtlichen Organist*innen und Chorleiter*innen
➡️ Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Kirchenmusiker*innen, insbesondere in der C-Ausbildung, einer zwei- bis dreijährigen Ausbildung zur/zum nebenamtlichen Kirchenmusiker*in
➡️ Gestaltung von Gottesdiensten an der Orgel und mit den Chören
➡️ Leitung von Chorgruppen mit Menschen von Jung bis Alt
➡️ evtl. Aufbau von Kinderkantorei und Bezirkskantorei
➡️ Veranstaltungen von Konzerten in Offenburg und der Region
Unter anderem wird Christoph Blamberg die Leitung des Kirchenchors Offenburg Hl. Dreifaltigkeit aus den Händen von Winfried Oelbe übernehmen.
Vor der Gründung der neuen Kirchengemeinde Mittlere Ortenau prägte Matthias Degott die Kirchenmusik in den Dekanaten Kinzigtal, Lahr und Offenburg. Seinen Dienstsitz hatte er an St. Marien in Gengenbach, wo er im Dezember 2025 nach 36 Jahren feierlich verabschiedet wurde.
Christoph Blamberg freut sich auf seine neue Aufgabe. „Kirchenmusik ist für mich Teil der Verkündigung und kann ausdrücken und transportieren, was mit Worten und Verstand allein nur schwer möglich ist“, betont er. Musik wirke unmittelbar und treffe direkt ins Herz. „Ich hoffe, dass Sie das schon selbst erfahren konnten. Ich möchte Sie einladen, sich auf die Musik einzulassen und sich auch selbst einzubringen: ob aktiv zuhörend und mitsingend im Gottesdienst, im Chor oder als Konzertbesucher. Ich freue mich, dass ich mit Ihnen gemeinsam das kirchliche Leben hier in der Ortenau mitgestalten darf.“