Kath. Kindertagesstätte Pusteblume Offenburg

 
 

  • Anzahl Gruppen Ü3: 4
  • Anzahl Gruppen U3: 1
 

Kindergarten (3 – 6 Jahren)
Verlängerte Öffnungszeiten
VÖ 35 Mo – Fr 07.30 Uhr – 14.30 Uhr
VÖ 30 Mo – Fr 07.30 Uhr – 13.30 Uhr
 
Ganztagesbetreuung
GT 45 Mo – Fr 07.30 Uhr – 16.30 Uhr
 
Kleinkindbetreuung (0-3 Jahre)
Verlängerte Öffnungszeiten:
VÖ 35 Mo – Fr 07.30 Uhr – 14.30 Uhr
VÖ 30 Mo – Fr 07.30 Uhr – 13.30 Uhr
 
 

 
 

  1. Allgemeine Vorstellung
    In der Kath. Kindertagesstätte Pusteblume werden täglich bis zu 70 Kinder in vier Gruppen ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt gefördert, betreut, und verpflegt. Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung des Land Baden-Württemberg, den wir im teiloffenen Konzept umsetzen.
    Das Wort Pusteblume soll Symbol für den Werdegang eines Menschen sein. Die Pusteblume hat Wurzeln in der Erde, sie wächst, gedeiht und erblüht. Nach der Blüte bildet sich der Samen, der Wind weht ihn fort, niemand weiß wohin. Der Samen fliegt umher, bis er sich mit der Erde verbindet und wieder eine Pusteblume entsteht.
    Wir sehen unsere Arbeit ähnlich:
    Das Kind, verwurzelt in der Familie, kommt zu uns in die Kindertagesstätte. Die Wurzeln erweitern sich bei uns, es bilden sich Blüten und Samen, bis der Wind sie weiter weht, in die Schule, den Beruf, ins Leben.

  2. Vorschulische Bildung
    Jährlich ist die vorschulische Bildung ein Schwerpunkt innerhalb unserer Arbeit.  Die Kooperation findet seit vielen Jahren mit der Eichendorffschule statt, deren Standort in Albersbösch ist. Eine Lehrkraft, führt die Kooperation zwischen Schule und der Katholischen Kindertagesstätte Pusteblume durch.
    Regelmäßig besucht sie die Einrichtung und gestaltet zusammen mit den Fachkräften Angebote. Diese finden jeden zweiten Donnerstag im Wechsel statt. 
    Zwei päd. Fachkräfte leiten diese Kooperationsgruppe gemeinsam mit der zuständigen Lehrkraft. 
    Die Kooperation dient dazu, die Hemmschwellen bzw. Ängste der Kinder vor der Schule abzubauen bzw. erst gar nicht aufkommen zu lassen. Durch das Kennenlernen einer Lehrkraft und der Schule ist der Übergang einfacher und somit kann ein guter Start besser gelingen.
    ESU- Einschulungsuntersuchung
    Die Einschulungsuntersuchung ist eine, vom Gesundheitsamt durchgeführte, in allen Bundesländern gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung im vorletzten oder letzten Kita-Jahr. Die Kinder werden nach medizinischen und pädagogischen Gesichtspunkten untersucht.
    Die Kinder, die in dem Kita-Jahr zur Einschulungsuntersuchung gehen, treffen sich als Vorgruppe vor den Schulanfängern ebenso regelmäßig, gruppenübergreifend zu Angeboten und Exkursionen, um sie außerhalb des Kitaalltags speziell zu fördern und sie langsam an die verschiedenen Bereiche der Fähigkeiten für die Schule heranzuführen. 

  3. Förderung der Kreativität
    „Ich finde meine Farben und schöpfe daraus meine Kreativität“ – Kinder machen keine Kunst, sie machen
    Kreativität ist eine der herausragenden Fähigkeiten, die den Menschen als solchen ausmacht und von allen anderen Lebensformen unterscheidet. Sie ist angeboren und findet ihren allerersten Ausdruck im ersten Strich, den ein Kleinkind in seinem Leben macht. Dieser Strich ist die Initialisierung der individuellen Schaffens- und Gestaltungskraft, der Phantasie und des kreativen Ausdrucks. „Ich kann etwas bewirken“, ist letztendlich, was dieser eine, erste Strich bedeutet, die ureigene Erfahrung, die dem Kind Lebenssicherheit und Stärke vermittelt, es dazu veranlasst, dies ständig zu wiederholen, sich darin wiederzufinden und weiterzuentwickeln. 
    Die pädagogischen Ansätze von der Fachkraft basieren auf dieser Initialisierung, sie erweitern Wissen, also Material- und Methodenkompetenz, Farbenlehre, Feinmotorik und vieles mehr. Fundamental jedoch ist die Freude, die Begeisterung an leuchtenden Farben und ästhetischen Materialien, die das eigene Können unterstreichen, die Überraschung am Ergebnis und die tiefe Befriedigung, die damit einhergeht. Sie machen das Kind stark für ihr gesamtes Leben.

  4. Stille / Raum der Stille
    Die veränderten Strukturen und Betreuungszeiten bedeuten auch eine Veränderung innerhalb der Schwerpunkte der Einrichtung. Die Kinder können unsere Einrichtung bis zu neun Stunden durchgehend besuchen. Diese Angebotsstruktur macht es notwendig, einen Raum für Stille zu schaffen, um so einen Wechsel zwischen Aktivität und der Stille zu erhalten. Fehlt dieser ausgleichende Pol, leiden Konzentration und die Auseinandersetzung mit der Umgebung, letztlich sogar die Gesundheit.Ebenso verändert die zunehmende Digitalisierung weitere Bereiche unseres Zusammenlebens, von der Kommunikation bis hin zu unserem Medienkonsum.
    In der Stille spüre ich mich. Stille ist die Quelle unserer Kraft. Lärm und Aktivität brauchen Energie - in der Stille fließt sie wieder zurück
    Unser Raum der Stille ist ein Ort, an dem die Kinder genau diese Erfahrung mit und ohne Anleitung leben und erleben dürfen. Auszüge aus dem Yoga mit Kindern, Stille-Übungen, Phantasiereisen, taktile Erfahrungen und mehr, können in diesem Raum erfahren werden.
     
  5. Religionspädagogische Arbeit 
    Uns ist wichtig, dass wir uns gemeinsam mit unseren Kindern über die christliche Botschaft von der Liebe Gottes zu uns Menschen freuen und über seine wunderbare Schöpfung staunen. FREUDE und DANK - diese beiden zentralen Grundelemente bilden den "roten Faden" in unserer alltäglichen Arbeit. Wir möchten die Kinder immer wieder sensibel machen für die Dinge um uns herum. Über das Entdecken und das Staunen kommen wir ganz schnell zum DANKEN. Diese Umsetzung geschieht auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Beispielsweise beim Singen und Beten, bei Gesprächen, Beobachtungen und dem Erzählen von Geschichten. In vielen kleinen Alltäglichkeiten werden christliche Inhalte und Werte für uns und unsere Kinder erleb- und erfahrbar. Im Elementarbereich geht es dabei auch um Einübung von Verhaltensmustern. Umgangsformen werden eingeübt, wie Begrüßung und Verabschiedung, Bewältigung von Konflikten und Versöhnung, das Sich-entschuldigen oder das Entschuldigen des anderen. Es geht um Verknüpfung der einzelnen Erfahrungselemente mit den Grundaussagen des christlichen Glaubens. Das Kind hat ein natürliches Orientierungsbedürfnis. Es fragt nach dem Sinn bestimmter Handlungen, nach dem Sinn von Naturvorgängen, nach dem Sinn unseres Lebens überhaupt und damit nach Gott. Diese Fragehaltung wollen wir fördern und 
    verstärken, indem wir darauf eingehen, weiterfragen und eigene Fragen einbringen. Entscheidend ist auch, dass es wichtiger ist, hinzuhören, als sofort richtige Antworten zu geben. Es bedeutet, Kinder in ihren Bedürfnissen ernst nehmen und ihnen helfen, selbständige und selbstverantwortliche Menschen zu werden. Wir wollen jedem einzelnen Kind ein Grundvertrauen in das Leben und in seine Fähigkeiten geben und sehen die Kath. Kindertagesstätte Pusteblume als einen solchen Ort, wo Kinder Geborgenheit über die Familie hinaus, finden können.
    Einige Höhepunkte und Feste im Jahr vertiefen zusätzlich den religionspädagogischen Ansatz in unserem Alltag und geben ihm einen besonderen Stellenwert, z.B. das Osterfest, das Erntedankfest, das St. Martinsfest, die Nikolausfeier, die Weihnachtsfeier usw.

  6.  In der Stille spüre ich mich – Natur erleben
    Der Raum der Stille als auch der Bereich Naturpädagogik sind sehr stark mit religiösen Aspekten - der Achtsamkeit, der Wertschätzung und dem Respekt vor unseren Mitmenschen und der gesamten Schöpfung - verbunden.
 

Sollten Sie sich für einen Betreuungsplatz in unserer Katholischen Kindertagesstätte Pusteblume interessieren und mehr über unser Konzept erfahren wollen, können Sie gerne einen Termin vereinbaren. Frau Heizmann oder Frau Bauer erreichen Sie unter 0781/96909-461
 
 

Kontakt

Kath. Kindertagesstätte Pusteblume
 
Kornblumenweg 11
77656 Offenburg
Tel. 0781 96909-461
leitung.kita.pusteblume@kath-offenburg.de
  

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