Trauer um Pfarrer Dr. Udo Hildenbrand

27.05.2026 | Priester starb nach schwerer Krankheit am 25. Mai

Gengenbach. Am 25. Mai starb Dr. Udo Hildenbrand, langjähriger Pfarrer in Gengenbach und Leiter der entstehenden Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal, nach schwerer Krankheit.

Die Kirchengemeinde Mittlere Ortenau, die Kongregation der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu, die Angehörigen sowie zahlreiche Freunde und Wegbegleiterinnen und -begleiter trauern um Pfarrer i. R. Dr. Udo Hildenbrand, den unser Herr und Gott nach langer schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren zu sich heimgerufen hat.
 
Requiem in der Mutterhauskirche
 
Das Requiem für den Verstorbenen wird am Dienstag, 2. Juni, um 14 Uhr in der Mutterhauskirche der Franziskanerinnen in Gengenbach gefeiert. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof. Konzelebranten sind eingeladen, mit Albe und violetter Stola an der Feier teilzunehmen.

Geboren 1943 in Heidelberg hat Dr. Udo Hildenbrand nach dem Abitur im Paulusheim Bruchsal 1964 sein Theologiestudium in Freiburg und München begonnen. Im Mai 1969 wurde er durch Erzbischof Hermann zum Priester geweiht. Nach seinen Vikarsjahren in Offenburg, Gengenbach und Freiburg konnte er sich über einige Jahre hinweg seiner besonderen Begabung für die Kirchen- und Chormusik widmen.
 
Als Assistent am Liturgiewissenschaftlichen Seminar, als Diözesanpräses und später als Generalpräses des Cäcilienverbandes hat er bis 1988 die Belange der Kirchenmusik mitgestaltet und vorangebracht und seine theologische Promotion in diesem Bereich erstellt. Parallel zu diesem Dienst bereitete er Studierende der Kirchenmusik theologisch auf ihre Aufgabe vor. Die Pflege von Kirchenmusik und Liturgie bestimmt auch sein weiteres priesterliches Wirken maßgeblich.
 
Segensreiches Wirken im Vorderen Kinzigtal
 
Von Ende 1989 bis 2010 war Dr. Udo Hildenbrand Pfarrer in Gengenbach und schließlich Leiter der entstehenden Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal. Ab Mai 2011 bis 2014 begleitete er die Hegner Kreuzschwestern als Spiritual, die in der Umbauphase in Hegne in Neusatzeck Heimat gefunden hatten; nach deren Rückkehr verblieb er auf Bitten der Generalpriorin der Dominikanerinnen von Neusatzeck bis zu seinem Ruhestand bei deren Schwestern als Superior.
 
Ab 2018 verbrachte der Pfarrer i. R. in Gengenbach seinen Ruhestand und stand trotz zunehmender gesundheitlicher Einschränkungen im Mutterhaus der Franziskanerinnen bis kurz vor seinem Tode für priesterliche und kirchenmusikalische Dienste zur Verfügung. Möge er nun schauen, was er gehofft, geglaubt und verkündet hat.