Insgesamt 345 Jahre im Dienst der katholischen Kirche
Offenburg-Zell-Weierbach. Von Kirchenmusikern über Haustechniker und pädagogische Fachkräfte bis hin zu Beraterinnen – 22 Mitarbeitende wurden für ihren langjährigen Dienst für die Pfarrei geehrt.
Die geehrten Mitarbeitenden der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Mittlere Ortenau mit Pfarrer Stefan Meisert (oben links), Stefanie Meyer, stellvertretende Pfarreiökonomin (obere Reihe 2. v. r.), Simon Glatt-Henn, Geschäftsführer Kindertageseinrichtungen (mittlere Reihe 2. v. r.), und den beiden Mitarbeitervertreterinnen Anja Rudolph (unten rechts) und Cornelia Kimmig (mittlere Reihe rechts).
Im Rahmen einer Feierstunde ehrte die Römisch-Katholische Kirchengemeinde Mittlere Ortenau am Dienstag, 12. Mai, 22 langjährige Mitarbeitende. „Sie sind ein Segen, nicht nur für unsere Kirchengemeinde, sondern weit darüber hinaus“, betonte Pfarrer Dr. Stefan Meisert. Die Vielseitigkeit der Berufe und Aufgaben der Geehrten – von Kirchenmusikern über Haustechniker und pädagogische Fachkräfte bis hin zu Beraterinnen – zeige auch die Vielfalt der Kirchengemeinde, die fast 900 Mitarbeitende zählt.
Nach der gemeinsamen Lesung der „Litanei von der Gegenwart Gottes“ wünschte Pfarrer Meisert den Mitarbeitenden, dass sie sich auf ihrem beruflichen Weg nie verlassen fühlen – weder von Gott noch von den Menschen. „Wir brauchen Gott, aber auch Menschen an unserer Seite“, sagte er. Denn gerade im Menschen werde Gott spürbar.
Die Geehrten blicken auf insgesamt 345 Jahre im Dienst für die Kirchengemeinde zurück. Eine geballte Ladung an Erfahrung und Know-how. Drei Mitarbeitende feierten sogar ihr silbernes Dienstjubiläum. „Ihr Einsatz geht weit über das Selbstverständliche hinaus“, betonte Cornelia Kimmig, die gemeinsam mit Anja Rudolph im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) den Geehrten Dank aussprach. „Sie tragen dazu bei, dass unser Arbeitsalltag nicht nur funktioniert, sondern menschlich, respektvoll und lebendig bleibt.“
Kräfte, die im Stillen wirken
Dabei wies Pfarrer Dr. Stefan Meisert auch auf die Bedeutung der „Kräfte, die im Stillen wirken“, hin. Zum Beispiel Hausmeister, Reinigungskräfte oder Verwaltungsmitarbeitende, die unbemerkt von vielen dafür sorgen, dass der Betrieb reibungsfrei läuft und die Räume, wie Kirchen, Wohlfühlorte bleiben. „Es braucht die guten Geister, die auch den Blick fürs Kleine haben“, sagte Pfarrer Meisert wertschätzend.
Gemeinsam mit Stefanie Meyer, stellvertretender Pfarreiökonomin, und Simon Glatt-Henn, Geschäftsführung Kindertageseinrichtungen, überreichte der leitende Pfarrer jedem Mitarbeitenden eine Urkunde und ein Geschenk. Mit einem Stehimbiss und vielen guten Gesprächen klang die Ehrungsfeier aus.